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UN-Beauftragte Albanese erklärt Israel zum „gemeinsamen Feind der Menschheit“


Auf einem Propaganda-Forum des katarischen Senders Al Jazeera erklärt UN-Sonderberichterstatterin Francesca Albanese Israel zum „gemeinsamen Feind der Menschheit“. Ein beispielloser Skandal, der zeigt, wie tief antisemitische Ideologie inzwischen in Strukturen der Vereinten Nationen verankert ist.

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Was sich in Doha abgespielt hat, ist kein diplomatischer Ausrutscher, kein missverständliches Zitat und kein unglücklicher Auftritt. Es ist nackte, unverhohlene Hetze gegen den jüdischen Staat, vorgetragen von einer offiziellen Vertreterin der Vereinten Nationen. Francesca Albanese, Sonderberichterstatterin der UN für die Palästinensergebiete, hat auf dem Al-Jazeera-Forum in Katar Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet. Deutlicher kann antisemitische Dämonisierung kaum formuliert werden.

Albanese trat bei einer Veranstaltung auf, die inhaltlich wie personell einer offenen Bühne für den internationalen Terrorismus glich. Neben ihr saßen Hamas-Führer Khaled Mashaal und der iranische Außenminister Abbas Araghchi, Vertreter eines Regimes, das gerade erst tausende Demonstranten ermorden ließ und seine eigene Bevölkerung brutal unterdrückt. Dass eine UN-Beamtin freiwillig mit solchen Figuren auftritt, ist bereits ein moralischer Offenbarungseid. Dass sie dort Israel zum Feind der gesamten Menschheit erklärt, ist ein politischer Skandal von historischem Ausmaß.

In ihrer Rede beschuldigte Albanese westliche Medien, eine angeblich „völkermörderische Erzählung“ Israels zu verbreiten. Sie sprach davon, internationales Recht sei „ins Herz gestochen“ worden. Kein Wort verlor sie über die Massaker der Hamas, über entführte Geiseln, über Raketenangriffe auf israelische Städte oder über den iranischen Terrorapparat. Für Albanese gibt es nur einen Schuldigen in dieser Welt: Israel.

Diese einseitige Obsession ist nicht neu. Seit Jahren missbraucht Albanese ihr Amt, um antiisraelische Propaganda zu verbreiten. Sie ist keine neutrale Menschenrechtsbeauftragte, sondern eine politische Aktivistin, die unter dem Deckmantel der Vereinten Nationen eine radikale Agenda verfolgt. Ihre Berichte strotzen vor Vorwürfen, die häufig ohne Belege bleiben, während Verbrechen der Hamas oder des Iran systematisch ausgeblendet werden.

Doch der Auftritt in Doha geht weit über bisherige Ausfälle hinaus. Wer Israel als „gemeinsamen Feind der Menschheit“ bezeichnet, bedient ein klassisches antisemitisches Muster. Juden werden darin nicht als politische Gegner dargestellt, sondern als globales Übel, als Quelle allen Leids, als Bedrohung für die gesamte Welt. Genau dieses Narrativ hat in der Geschichte immer wieder den Boden für Verfolgung, Gewalt und Vernichtung bereitet.

Der Rahmen dieser Hetze war perfekt gewählt. Al Jazeera ist seit Jahren ein Sender, der antisemitische Inhalte verbreitet, Terrororganisationen eine Plattform bietet und systematisch Stimmung gegen Israel macht. Das Forum, auf dem Albanese sprach, war nichts anderes als ein Propagandatreffen der antiisraelischen Achse aus Katar, Hamas und Iran. Wer dort auftritt, macht sich bewusst zum Teil dieser Kampagne.

Israels UN-Botschafter Danny Danon fand dafür die einzig angemessenen Worte. Er warf Albanese vor, ihre Position zu missbrauchen, um terroristische Propaganda zu verstärken und Antisemitismus zu verbreiten. Auch der israelische Botschafter bei der Europäischen Union, Avi Nir-Feldklein, stellte die entscheidende Frage: Wie kann es sein, dass eine offizielle Vertreterin der Vereinten Nationen Seite an Seite mit Funktionären einer Terrororganisation auftritt und dabei noch radikalere Töne anschlägt als diese selbst?

Die Antwort ist ebenso ernüchternd wie beunruhigend. Innerhalb der UN hat sich über Jahre ein Milieu entwickelt, in dem Feindseligkeit gegenüber Israel nicht nur toleriert, sondern gefördert wird. Das Mandat der sogenannten Sonderberichterstatter für die Palästinensergebiete ist von Beginn an ein politisches Instrument gewesen, das ausschließlich Israel ins Visier nimmt. Kein anderes Land der Welt wird derart einseitig und obsessiv behandelt.

Während in Syrien, im Iran, in Afghanistan oder in China schwerste Menschenrechtsverbrechen begangen werden, konzentriert sich ein ganzer Apparat der Vereinten Nationen auf die Dämonisierung Israels. Albanese ist das extremste Produkt dieses Systems. Sie hat das Amt von einer politischen Bühne in ein ideologisches Kampfinstrument verwandelt.

Besonders abstoßend ist der Kontrast zu den realen Verbrechen, die zeitgleich auf demselben Podium verschwiegen wurden. Der iranische Außenminister Araghchi durfte ungestört über angebliche Menschenrechte sprechen, während sein Regime Demonstranten erschießt, Frauen foltert und jede Opposition vernichtet. Hamas-Führer Mashaal konnte sich als politischer Akteur präsentieren, obwohl seine Organisation Massaker an Zivilisten verübt und Geiseln verschleppt hat. Und Albanese applaudierte diesem Zirkus mit ihren Worten.

Die Folgen solcher Auftritte sind nicht abstrakt. Wenn eine UN-Funktionärin Israel zum Feind der Menschheit erklärt, legitimiert sie damit Hass auf Juden weltweit. Antisemiten fühlen sich bestätigt, Extremisten ermutigt, Gewalt erscheint plötzlich als moralisch gerechtfertigt. Jüdische Gemeinden in Europa und Amerika spüren diese Dynamik längst in Form von Angriffen, Drohungen und wachsender Unsicherheit.

Es ist ein gefährliches Spiel, das Albanese betreibt. Sie instrumentalisiert das Ansehen der Vereinten Nationen, um radikale Ideologie salonfähig zu machen. Sie spricht nicht für Menschenrechte, sondern gegen den jüdischen Staat. Sie trägt nicht zur Lösung von Konflikten bei, sondern gießt Öl ins Feuer.

Die Vereinten Nationen stehen nun vor einer klaren Entscheidung. Entweder sie ziehen Konsequenzen und entlassen eine Funktionärin, die offen antisemitische Hetze verbreitet. Oder sie machen sich endgültig mitschuldig an der Zerstörung ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Ein System, das solche Ausfälle duldet, hat jede moralische Autorität verloren.

Israel hat in seiner Geschichte viele Feinde erlebt. Aber selten wurde es von einer offiziellen Vertreterin der Weltorganisation in dieser Form entmenschlicht. Der Auftritt von Francesca Albanese in Doha ist nicht nur ein diplomatischer Skandal. Er ist ein Angriff auf die Grundwerte, die die Vereinten Nationen angeblich verteidigen wollen.

Wer Israel zum Feind der Menschheit erklärt, stellt sich außerhalb jeder zivilisierten Debatte. Und wer das im Namen der UN tut, offenbart ein Problem, das weit größer ist als eine einzelne Person. Es ist Zeit, dieses Problem endlich beim Namen zu nennen und zu beenden.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: By Fotografía oficial de la Presidencia de Colombia - https://www.flickr.com/photos/197399771@N06/54658333532/, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=170214551

Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 8. Februar 2026

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