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+++ 205 antisemitische Verbrechen: Mamdani regiert eine Stadt, in der Juden zum Hauptziel werden
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+++ 250 Millionen Dollar für Israels Gegner: Bericht legt mutmaßliche Terrorverbindungen offen+++ Hamas-Spitzenfunktionär leugnet das Massaker: Mord und Entführung seien nur „Fehler“
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+++ Ein hebräisches Wort genügt: Hasswelle gegen Ronaldo-Partnerin
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+++ Mit Namen, Fotos und Auftrittsorten: Falsche Pride-Flyer stellen Israelis an den Pranger

250 Millionen Dollar für Israels Gegner: Bericht legt mutmaßliche Terrorverbindungen offen


Zwanzig US-Gruppen sammelten innerhalb von fünf Jahren mehr als 250 Millionen Dollar ein. Ein israelischer Bericht verfolgt Geldströme, gemeinsame Kampagnen und Kontakte zu Personen aus dem Umfeld von Hamas und PFLP.

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Antiisraelischer Aktivismus in den Vereinigten Staaten besteht nach einer neuen Untersuchung des israelischen Diasporaministeriums nicht aus vereinzelten Demonstrationen und spontan entstandenen Studentengruppen. Hinter den Kampagnen stehe vielmehr ein finanziell starkes Netzwerk aus Organisationen, Stiftungen, Spendensammelstellen und politischen Aktionsgruppen, die gemeinsame Botschaften verbreiten, Aktivisten mobilisieren und einander organisatorisch unterstützen.

Das Ministerium untersuchte rund zwanzig Organisationen, die zwischen 2020 und 2025 zusammen mehr als 250 Millionen Dollar einnahmen. Genannt werden unter anderem American Muslims for Palestine, die Palestinian Youth Movement, die Muslim American Society, Code Pink, Students for Justice in Palestine, Jewish Voice for Peace und Within Our Lifetime. Die Finanzierung erfolgte überwiegend durch Spenden und über Strukturen, die nach außen als gemeinnützige, bildungspolitische oder menschenrechtliche Arbeit auftreten.

Der Bericht behauptet nicht, dass jeder gespendete Dollar unmittelbar an eine Terrororganisation geflossen sei. Er beschreibt vielmehr ein Geflecht, in dem Geld, Personal, politische Botschaften und Kampagnen über mehrere Organisationen hinweg zusammengeführt werden. Teilweise sollen dabei Kontakte zu Personen oder Einrichtungen bestehen, die mit der Hamas oder der marxistischen Terrororganisation Volksfront zur Befreiung Palästinas, PFLP, in Verbindung gebracht werden.

Gerade diese Unterscheidung ist wichtig. Wer öffentlich die Politik Israels kritisiert, unterstützt damit nicht automatisch Terrorismus. Wer jedoch Massaker rechtfertigt, Terrororganisationen als Widerstandsbewegungen verherrlicht, gemeinsam mit deren Vertretern auftritt oder Spendensysteme nutzt, deren tatsächliche Empfänger kaum erkennbar sind, überschreitet die Grenze einer gewöhnlichen politischen Kampagne.

American Muslims for Palestine im Zentrum des Geflechts

Eine Schlüsselrolle weist die Untersuchung American Muslims for Palestine, AMP, zu. Die 2006 gegründete Organisation beschreibt ihre Arbeit selbst als Bildung, gesellschaftliches Engagement und Interessenvertretung für Palästinenser. Nach dem Bericht arbeitet AMP jedoch nicht wie eine gewöhnliche eigenständige gemeinnützige Organisation. Spendengelder laufen über die steuerbegünstigte AJP Educational Foundation. Daneben existiert mit AJP Action eine rechtlich getrennte Organisation für politische Lobbyarbeit.

Solche Konstruktionen sind in den Vereinigten Staaten nicht automatisch rechtswidrig. Sie können aber undurchsichtig werden, wenn dieselben Führungspersonen, Kampagnen und öffentlichen Auftritte mehreren Einheiten zugeordnet werden. Dann stellt sich die Frage, ob steuerbegünstigte Bildungsspenden tatsächlich nur für gemeinnützige Zwecke verwendet werden oder mittelbar politische Aktionen finanzieren.

Die Einnahmen der AJP Educational Foundation stiegen laut den im Bericht ausgewerteten Angaben von rund einer Million Dollar im Jahr 2020 auf etwa 2,3 Millionen Dollar im Jahr 2024. Das Ministerium sieht AMP zugleich als verbindendes Element zwischen der US Campaign for Palestinian Rights, National Students for Justice in Palestine und weiteren Gruppen.

Besondere Aufmerksamkeit gilt Osama Abu Irshaid, einem führenden Vertreter von AMP. Der Bericht verweist auf seine Teilnahme an einer Konferenz in Jordanien im Jahr 2021, an der auch Vertreter der Hamas und der PFLP beteiligt gewesen sein sollen. Außerdem wird seine frühere Tätigkeit für die Islamic Association of Palestine angeführt. Diese Organisation wurde in einem amerikanischen Zivilverfahren wegen Unterstützung der Hamas mitverantwortlich gemacht.

Auch AMP-Mitbegründer Hatem Bazian wird untersucht. Ihm wirft der Bericht vor, islamistische und antisemitische Botschaften verbreitet zu haben. Als Beispiel wird seine Forderung nach einer „Intifada in den USA“ während studentischer Proteste genannt. Das Wort Intifada kann politisch unterschiedlich verwendet werden. Vor dem Hintergrund der palästinensischen Terrorwellen, der Selbstmordanschläge und der Morde an israelischen Zivilisten ist ein solcher Aufruf jedoch keine harmlose akademische Parole.

AMP weist jede Verbindung zur Hamas entschieden zurück. Ein Anwalt der Organisation erklärte 2024, AMP unterstütze die Hamas weder direkt noch indirekt und leiste ihr keinerlei Hilfe. Diese Zurückweisung muss genannt werden, denn der Bericht des israelischen Ministeriums ist weder eine Anklageschrift noch ein Gerichtsurteil.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Fragen ausgeräumt wären. Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaates Virginia untersucht seit Oktober 2023, ob AMP beziehungsweise die AJP Educational Foundation gegen Vorschriften für Spendensammlungen verstoßen und eingeworbene Mittel möglicherweise für unzulässige Zwecke verwendet haben.

Ein Gericht wies den Versuch der Organisation zurück, die behördliche Herausgabeanordnung abzuwehren. Im September 2025 wurde AMP wegen Missachtung eines früheren Gerichtsbeschlusses zivilrechtlich belangt, nachdem verlangte Unterlagen zu Finanzen, Führung, Spendern und Aktivitäten nach Auffassung des Gerichts nicht vollständig vorgelegt worden waren. Die Untersuchung selbst ist weiterhin kein Beweis für Terrorfinanzierung. Die Weigerung, gesetzlich verlangte Unterlagen vollständig offenzulegen, verschärft jedoch berechtigte Fragen zur Transparenz.

Nicht jede Gruppe wird desselben Verhaltens beschuldigt

Der Bericht nennt neben AMP auch die Palestinian Youth Movement. Ihr wird vorgeworfen, den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 unterstützt und Anerkennung durch die PFLP erhalten zu haben. Weitere untersuchte Gruppen sind Students for Justice in Palestine, Jewish Voice for Peace, die US Campaign for Palestinian Rights, die Muslim American Society, Code Pink, Within Our Lifetime, Al-Shabaka, Al-Awda und Adalah-NY. Das Ministerium betont ausdrücklich, dass Adalah-NY nicht mit dem israelischen Rechtszentrum Adalah verwechselt werden darf.

Die Art der Vorwürfe ist nicht bei allen Organisationen gleich. Manche werden wegen personeller Kontakte untersucht, andere wegen gemeinsamer Kampagnen, finanzieller Strukturen, öffentlicher Verherrlichung von Terror oder der Zusammenarbeit mit radikalen Akteuren. Es wäre deshalb falsch, alle genannten Gruppen pauschal als direkte Geldgeber der Hamas zu bezeichnen.

Ebenso falsch wäre es jedoch, das gesamte Netzwerk als gewöhnliche Zivilgesellschaft abzutun. Seit dem 7. Oktober wurden in den Vereinigten Staaten Demonstrationen organisiert, auf denen das Hamas-Massaker als Widerstand gefeiert, zur Intifada aufgerufen oder die Beseitigung Israels gefordert wurde. Studentengruppen erhielten professionell vorbereitete Materialien, gemeinsame Botschaften und organisatorische Unterstützung. Die Gleichzeitigkeit und Ähnlichkeit vieler Aktionen spricht zumindest dafür, dass ein Teil der Mobilisierung zentral vorbereitet und institutionell getragen wurde.

Der Bericht soll nun amerikanischen Behörden übergeben werden. Diasporaminister Amichai Chikli wandte sich nach eigenen Angaben an Kongressausschüsse und das US-Justizministerium. Er verlangt eine Prüfung der genannten Organisationen und ihrer Finanzierung. Generaldirektor Avi Cohen-Scali spricht von Einrichtungen, die sich als humanitäre oder zivilgesellschaftliche Akteure tarnten, tatsächlich aber antisemitische Unterwanderung, die Delegitimierung Israels und Aufstachelung zum Terror förderten.

Die amerikanischen Behörden müssen nun jeden Verdacht einzeln prüfen. Entscheidend sind nicht politische Sympathien, sondern konkrete Geldflüsse, interne Kommunikation, personelle Verbindungen und mögliche Leistungen an sanktionierte Terrororganisationen. Materielle Unterstützung für Hamas oder PFLP wäre eine Straftat. Eine radikale oder abstoßende Meinung allein ist dagegen durch die amerikanische Verfassung weitgehend geschützt.

Genau deshalb darf die Untersuchung nicht bei politischen Schlagworten stehen bleiben. Steuerbegünstigte Organisationen müssen offenlegen, wer Geld einnimmt, wer es weiterleitet und wofür es ausgegeben wird. Gemeinnützigkeit darf kein Schutzschild für Aufstachelung, die Unterstützung terroristischer Strukturen oder die Verschleierung politischer Geldflüsse sein.

Mehr als 250 Millionen Dollar innerhalb von fünf Jahren zeigen, dass es sich nicht um eine kleine Protestszene handelt. Dieses Netzwerk verfügt über Personal, Büros, juristische Unterstützung, Medienarbeit und erheblichen politischen Einfluss. Es kann Demonstrationen organisieren, Universitäten unter Druck setzen, Kampagnen koordinieren und die Sprache über Israel in Teilen der amerikanischen Öffentlichkeit prägen.

Der Bericht liefert noch keine strafrechtlichen Urteile. Er liefert aber mehr als genug Gründe, die Bücher zu öffnen. Wer nichts mit Terrororganisationen zu tun hat, sollte ein Interesse an vollständiger Transparenz besitzen. Wer dagegen gemeinnützige Strukturen nutzt, um Geld, Personal oder politische Unterstützung in das Umfeld von Hamas und PFLP zu bewegen, darf sich nicht länger hinter den Begriffen Menschenrechte und Zivilgesellschaft verstecken.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: KI-generierte Illustration / haOlam.de

Artikel veröffentlicht am: Dienstag, 4. August 2026

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