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New York: Frau soll Terrorgeld an Islamischen Dschihad geschickt haben


Eine Frau aus New York soll mehr als 30.000 Dollar per Kryptowährung an einen mutmaßlichen Terroristen in Gaza überwiesen haben. Die Ermittler fanden Nachrichten voller Israelhass, Judenhass und Verherrlichung des 7. Oktober.

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Eine 37 Jahre alte Frau aus dem US Bundesstaat New York ist festgenommen worden, weil sie nach Angaben des US Justizministeriums versucht haben soll, den Palästinensischen Islamischen Dschihad finanziell zu unterstützen. Catherine Beth Washburn aus Irondequoit wird vorgeworfen, Geld an eine als ausländische Terrororganisation eingestufte Gruppe weitergeleitet zu haben. Im Fall einer Verurteilung drohen ihr bis zu 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 Dollar. Bis zu einer Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Der Fall ist mehr als eine amerikanische Strafsache. Er zeigt, wie aus radikalem Israelhass konkrete Terrorunterstützung werden kann. Nach Darstellung der Ermittler soll Washburn rund 80 Kryptoüberweisungen an ein Konto vorgenommen haben, das von einem mutmaßlichen Mitglied des Palästinensischen Islamischen Dschihad genutzt wurde. Insgesamt ging es um etwa 30.116 Dollar. Die Kontaktperson in Gaza soll sich selbst als Kämpfer der Terrororganisation ausgegeben und behauptet haben, an Angriffen gegen Israel beteiligt gewesen zu sein.

Besonders schwer wiegen die Nachrichten, die das FBI nach Angaben der Behörden ausgewertet hat. Washburn soll geschrieben haben, sie hasse Juden „very much“ und wünsche, Israel würde verschwinden. In einer weiteren Nachricht soll sie erklärt haben: „I wish every day were October 7th.“ Auch die Tötung israelischer Soldaten soll sie begrüßt haben. Das sind keine hitzigen Worte in einer politischen Debatte. Wer sich jeden Tag wie den 7. Oktober wünscht, verherrlicht ein Massaker.

Der 7. Oktober war kein Symbol für Widerstand. Es war der Tag, an dem Hamas Terroristen Menschen in Israel ermordeten, vergewaltigten, verschleppten und Familien auslöschten. Wer diesen Tag feiert, stellt sich nicht auf die Seite der Palästinenser. Er stellt sich auf die Seite des Mordes. Genau deshalb ist der Fall Washburn so aufschlussreich: Er zeigt die Stelle, an der angeblicher Aktivismus seine Maske verliert.

Nach Angaben des US Justizministeriums soll Washburn eine führende Rolle in der Gruppe „Direct Action Movement for Palestinian Liberation“ gespielt haben. Diese Organisation sei nach dem Massaker vom 7. Oktober entstanden, lehne friedlichen Protest ab und unterstütze Sabotage sowie Sachbeschädigung gegen Einrichtungen, die sie mit Israel verbinde. Damit geht es nicht mehr um Demonstrationen, Mahnwachen oder politische Kritik. Es geht um eine Szene, die Gewalt als Mittel akzeptiert und moralisch verklärt.

Der Palästinensische Islamische Dschihad ist keine Hilfsorganisation, keine Befreiungsbewegung und kein politischer Gesprächspartner. Er ist eine Terrororganisation, deren bewaffneter Arm auch als Al Quds Brigaden bekannt ist. Wer einer solchen Gruppe Geld schicken will, unterstützt nicht humanitäre Hilfe, sondern eine Struktur, die Gewalt gegen Israel als Zweck ihrer Existenz betrachtet.

Gerade die Nutzung von Kryptowährungen macht den Fall zusätzlich bedeutsam. Terrorfinanzierung läuft nicht mehr nur über Bargeld, Mittelsmänner oder klassische Bankkonten. Digitale Zahlungen können schnell, grenzüberschreitend und schwerer nachvollziehbar verschoben werden. Für Terrorgruppen sind solche Wege attraktiv, weil sie Sanktionen und Kontrollen umgehen sollen. Für Sicherheitsbehörden werden sie damit zu einem zentralen Kampfplatz.

US Staatsanwalt Michael DiGiacomo erklärte, die Beschuldigte sei nach den Vorwürfen von ihrem selbst beschriebenen Hass auf Israel und Juden angetrieben worden und habe versucht, Terrororganisationen finanziell zu unterstützen. Das FBI und die gemeinsame Terrorismus Einsatzgruppe stoppten Washburn nach Darstellung der Behörden, bevor ihre Unterstützung weitergehen konnte.

Für jüdische Gemeinden in den USA ist dieser Fall ein weiterer Beleg dafür, dass der Hass nach dem 7. Oktober nicht bei Parolen stehen bleibt. Aus Worten können Geldflüsse werden. Aus Hasspostings können Kontakte zu Terroristen werden. Aus angeblichem Protest kann der Versuch werden, bewaffnete Gruppen in Gaza zu finanzieren.

Der Rechtsstaat muss genau dort einschreiten. Nicht jede extreme Meinung ist eine Straftat. Aber wer Terrororganisationen Geld schicken will, verlässt den Bereich politischer Rede. Dann geht es nicht mehr um Meinungsfreiheit, sondern um die Unterstützung von Gewalt.

Der Fall aus New York zeigt eine bittere Wahrheit: Terror gegen Israel wird nicht nur in Gaza, Teheran oder Beirut vorbereitet. Er findet Unterstützer auch in westlichen Städten, in digitalen Netzwerken und in Milieus, die sich selbst als moralisch überlegen sehen. Wer den 7. Oktober verherrlicht und Geld an den Islamischen Dschihad schicken soll, hat jede Ausrede verloren.

Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 2. Juli 2026

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