Israel tötet Hamas-Finanzmann, der Millionen für neue Angriffe verschoben haben soll
Israels Armee hat Ihab Khrizim ausgeschaltet. Er soll Millionen an den militärischen Arm der Hamas verschoben haben. Der Schlag trifft nicht nur einen Funktionär, sondern das Geldsystem des Terrors.

Israels Armee hat in Chan Yunis Ihab Khrizim getötet, den Leiter eines zentralen Finanznetzwerks der Hamas. Nach Angaben der IDF war Khrizim dafür verantwortlich, Millionenbeträge an den militärischen Arm der Terrororganisation weiterzuleiten. Damit traf Israel nicht nur eine einzelne Führungsperson, sondern einen Mann, der entscheidend dafür gewesen sein soll, dass Hamas auch nach schweren militärischen Verlusten weiter Geld, Waffen und operative Strukturen bewegen konnte.
Für Israel ist dieser Schlag von großer Bedeutung. Hamas lebt nicht nur von bewaffneten Kommandeuren, Tunneln und Raketen. Die Terrororganisation braucht Geldwege, Mittelsmänner, Logistik und Personen, die Millionen in militärische Wirkung verwandeln. Wer diese Finanzadern trifft, schwächt die Fähigkeit der Hamas, neue Angriffe vorzubereiten, Kämpfer zu versorgen und ihre militärische Infrastruktur wieder aufzubauen.
Nach Darstellung der IDF soll Khrizim auch während der vergangenen Monate gegen die Waffenruhe verstoßen und Angriffe gegen israelische Soldaten und Zivilisten ermöglicht haben. Genau darin zeigt sich das Grundproblem jeder Pause im Kampf gegen Hamas: Die Terrororganisation nutzt Ruhephasen nicht zur Mäßigung, sondern zur Neuordnung. Während international über Waffenruhe gesprochen wird, arbeitet Hamas an Geldströmen, Waffenproduktion und neuen Kommandowegen.
Neben Khrizim tötete die IDF auch Muhammad al-Habash, der an der Herstellung von Waffen für Hamas beteiligt gewesen sein soll. Bereits zuvor hatte Israel mehrere hochrangige Hamas-Kommandeure ins Visier genommen, darunter den kurz zuvor ernannten neuen Militärchef Mohammed Ouda. Dessen Tod wurde inzwischen auch von Hamas bestätigt. Nur wenige Tage nach der Tötung seines Vorgängers verlor die Organisation damit erneut eine zentrale Führungsfigur.
Diese Serie gezielter Schläge zeigt, dass Israel Hamas nicht nur an der Front bekämpft, sondern systematisch ihre Überlebensfähigkeit angreift. Führung, Geld, Waffenproduktion und Tunnelnetz bilden zusammen das Rückgrat der Organisation. Solange diese Strukturen bestehen, bleibt Hamas fähig, weitere Angriffe vorzubereiten.
Der Tod von Ihab Khrizim ist deshalb mehr als eine weitere Meldung aus Gaza. Er steht für Israels Versuch, Hamas dort zu treffen, wo Terror praktisch möglich wird: bei den Millionen, den Waffenbauern und den Männern, die aus Geld neue Gewalt machen.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild KI generiert
Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 28. Mai 2026