Israel zerstört Chameneis Bunker in Teheran mit massiver Luftoperation
Die israelische Luftwaffe greift einen unterirdischen Komplex im Zentrum der iranischen Hauptstadt an. Der Bunker galt als wichtigster Notfallkommandoposten der iranischen Führung.
Mehr als hundert Präzisionswaffen treffen die Anlage, die jahrelang als sicherer Rückzugsort für die Spitze des Regimes gebaut worden war.

Die israelische Armee hat einen der symbolisch und militärisch wichtigsten Orte des iranischen Regimes zerstört. In einer groß angelegten Luftoperation griff die israelische Luftwaffe den unterirdischen Bunker an, der unter dem zentralen Führungskomplex des iranischen Regimes in Teheran gebaut worden war. Der Komplex galt als sicherer Rückzugsort für den iranischen Machthaber Ali Chamenei und die militärische Führung des Landes.
Nach Angaben der israelischen Streitkräfte beteiligten sich rund fünfzig Kampfflugzeuge an der Operation. Sie warfen mehr als hundert präzisionsgelenkte Bomben auf den weitläufigen unterirdischen Komplex ab. Erst nach dieser massiven Angriffswelle wurde die Anlage vollständig zerstört.
Der Bunker befand sich unter einem großen Regierungsareal im Zentrum der Hauptstadt. Die unterirdische Anlage erstreckte sich nach militärischen Angaben über mehrere Straßenzüge und verfügte über zahlreiche Eingänge sowie spezielle Räume für militärische Besprechungen und Krisenmanagement. Die Anlage war dafür gebaut worden, der Führung des Regimes auch während eines Krieges einen geschützten Kommandoposten zu bieten.
Ironischerweise gelang es Chamenei selbst nie, diesen Zufluchtsort zu erreichen. Der iranische Machthaber wurde bereits zu Beginn der militärischen Operation bei einem früheren Angriff getötet. Der Bunker blieb jedoch weiterhin ein wichtiger Ort für die Führung des Regimes. Mehrere hochrangige Funktionäre sollen sich nach israelischen Einschätzungen während des Angriffs im Inneren der Anlage aufgehalten haben.
Ob bei der Operation weitere führende Vertreter des Regimes getötet wurden, wird derzeit noch untersucht. Militärsprecher erklärten, die Ergebnisse des Angriffs würden weiterhin ausgewertet.
Für Israel besitzt die Zerstörung des Komplexes vor allem strategische Bedeutung. Der Bunker galt als zentraler Notfallkommandoposten der iranischen Führung. Von dort aus sollte im Falle eines großen militärischen Konflikts die Koordination der Streitkräfte und der Sicherheitsbehörden erfolgen.
Der Angriff ist Teil einer breiteren militärischen Strategie. Seit Beginn der Operation greifen israelische Streitkräfte gezielt Einrichtungen an, die für die militärische Führung und die strategische Planung des Regimes entscheidend sind. Dazu gehören Kommandozentren, Raketenanlagen sowie Einrichtungen der Revolutionsgarden.
Der Komplex in Teheran spielte dabei eine besondere Rolle. Über Jahre hinweg hatten iranische Behörden enorme Ressourcen investiert, um diese unterirdische Anlage zu bauen. Ziel war es, einen Ort zu schaffen, der selbst gegen schwere Luftangriffe geschützt sein sollte.
Die israelische Armee erklärte, die genaue Lokalisierung der Anlage sei das Ergebnis jahrelanger Geheimdienstarbeit gewesen. Mehrere Einheiten des militärischen Nachrichtendienstes hätten den Komplex detailliert kartiert. Erst dadurch sei ein Angriff möglich geworden, der die Anlage gezielt treffen konnte.
Nach israelischer Darstellung war der Bunker Teil eines größeren Führungskomplexes des Regimes. In diesem Areal befanden sich auch andere militärische Einrichtungen sowie administrative Gebäude der politischen Führung.
Bereits zu Beginn der militärischen Operation war dieser Bereich ein wichtiges Ziel der Angriffe gewesen. Bei einer früheren Attacke wurden Chamenei und mehrere hochrangige Vertreter des Regimes in diesem Komplex getötet.
Die Zerstörung des Bunkers gilt nun als weiterer Schlag gegen die militärische Führungsstruktur des iranischen Systems. Ohne einen geschützten Kommandoposten wird es für die verbleibenden Entscheidungsträger deutlich schwieriger, militärische Operationen zu koordinieren.
Israel verfolgt damit eine Strategie, die nicht nur militärische Infrastruktur zerstören soll. Ebenso wichtig ist die Schwächung der Fähigkeit des Regimes, seine Streitkräfte zentral zu steuern.
Die Botschaft der Operation ist deshalb nicht nur militärisch, sondern auch politisch. Einrichtungen, die jahrelang als unantastbar galten, können offenbar dennoch erreicht werden.
Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF
Artikel veröffentlicht am: Freitag, 6. März 2026