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Terrorist sticht Israeli in Samaria nieder und wird nach Flucht von der IDF getötet


Ein Terrorist greift einen jungen Israeli auf der Farm Maoz Yehuda mehrfach mit einem Messer an und flieht. Rund eine Stunde später stellen ihn israelische Soldaten bei Qabalan. Als er erneut mit einem Messer angreift, erschießt ihn ein IDF Kommandeur.

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Ein Messerangriff am Montagmorgen in Samaria hat eine großangelegte Fahndung israelischer Sicherheitskräfte ausgelöst. Der Terrorist war mit einem Fahrzeug zur Farm Maoz Yehuda nahe Usarin südlich von Nablus gekommen. Nach ersten israelischen Berichten sprach er dort einen jungen Israeli an und fragte ihn, ob er bewaffnet sei. Kurz darauf zog er ein Messer und stach mehrfach auf den Mann ein. Anschließend floh er mit seinem Fahrzeug.

Der etwa 20 Jahre alte Israeli erlitt mehrere Stichverletzungen. Rettungskräfte fanden ihn bei Bewusstsein und versorgten ihn gemeinsam mit einer medizinischen Einheit der IDF. Nach Angaben der Helfer hatte er Verletzungen unter anderem am Oberkörper und an den Gliedmaßen. Er wurde zur weiteren Behandlung in das Beilinson Krankenhaus in Petah Tikva gebracht. Sein Zustand wurde im Verlauf als mittelschwer bis schwer beschrieben.

Unmittelbar nach dem Anschlag mobilisierte die IDF zahlreiche Kräfte. Beteiligt waren unter anderem Soldaten der Duvdevan Einheit, der Nahal Brigade und der Aufklärungseinheit 636. Straßen und umliegende Ortschaften wurden abgeriegelt, während Armee und Polizei nach dem Flüchtigen suchten.

Der Terrorist griff ein zweites Mal mit dem Messer an

Die Fahndung dauerte nur etwa eine Stunde. Nach Angaben der IDF wurde der Terrorist schließlich im Raum Qabalan in der Nähe seines Fahrzeugs gefunden. Als Soldaten ihn stellten, versuchte er erneut, sie mit einem Messer anzugreifen. Ein Kommandeur eröffnete daraufhin das Feuer und tötete ihn. Bei den Soldaten gab es keine gemeldeten Verletzten.

Damit endete ein Anschlag, der noch wesentlich schwerer hätte ausgehen können. Der Terrorist hatte sein Opfer nicht spontan während einer Demonstration oder eines Zusammenstoßes angegriffen. Er war mit einem Fahrzeug zu einer israelischen Farm gefahren, hatte einen Bewohner angesprochen und nach dessen Bewaffnung gefragt. Erst danach begann der Messerangriff. Dieses Vorgehen spricht zumindest nach den bisher bekannten Umständen für eine gezielte Auswahl des Opfers.

Nach einem Bericht von Kan verlor der Täter während seiner Flucht sein Mobiltelefon. Dadurch sei seine Identifizierung erleichtert worden. Demnach war er den israelischen Sicherheitsbehörden bereits bekannt. Weitere Einzelheiten zu seiner Vorgeschichte oder möglichen organisatorischen Verbindungen waren zunächst nicht veröffentlicht.

Der Angriff trifft eine Region, in der die Sicherheitslage ohnehin angespannt ist. Erst am selben Tag wurde bekannt, dass IDF, Schin Bet und Yamam bei Akraba südöstlich von Nablus eine Hamas Terrorzelle zerschlagen hatten. Zehn Terrorverdächtige wurden festgenommen, außerdem fanden die Sicherheitskräfte eine Rakete, ein M16 Gewehr und große Mengen Sprengstoff. Ein Zusammenhang zwischen der Hamas Zelle und dem Messerangriff auf Maoz Yehuda ist bislang nicht bekannt.

haOlam berichtete über die zerschlagene Hamas Zelle und den Fund einer Rakete bei Nablus.

Auch Messerangriffe auf Israelis in der Region sind kein neues Phänomen. Im Juli wurde ein 51 Jahre alter Israeli nahe Elon Moreh schwer verletzt, als zwei palästinensische Terroristen ihn während eines Brandeinsatzes mit Messern angriffen. Beide Angreifer wurden damals noch am Tatort erschossen.

haOlam berichtete über den Messerangriff bei Elon Moreh und die anschließenden Ermittlungen.

Katz kündigt härteres Vorgehen gegen Terrorstrukturen an

Nach dem Angriff verschärfte Verteidigungsminister Israel Katz den Ton. Gemeinsam mit Ministerpräsident Benjamin Netanyahu habe er die IDF angewiesen, sich auf ein umfassenderes Vorgehen gegen Terrorstrukturen und diejenigen vorzubereiten, die solche Strukturen ermöglichen. Bereits nach einem tödlichen Anschlag im Juli hatten Netanyahu und Katz zusätzliche Kräfte für Judäa und Samaria, stärkere Waffenkontrollen und ein härteres Vorgehen gegen Orte angekündigt, die nach israelischer Einschätzung als Terrorzentren dienen.

Der Vorsitzende des Regionalrats Samaria, Yossi Dagan, forderte nach dem Messerangriff eine großangelegte Operation in der Umgebung. Sicherheitskräfte müssten Waffen einsammeln, Unterstützern von Terror nachgehen und die Infrastruktur hinter solchen Angriffen zerschlagen.

Die Ereignisse innerhalb weniger Stunden zeigen, warum Israel Judäa und Samaria derzeit nicht als ruhige Nebenfront betrachten kann. Am Morgen wird eine Hamas Zelle mit Rakete und Sprengstoff ausgehoben. Wenig später fährt ein Terrorist zu einer israelischen Farm, fragt einen jungen Mann, ob er bewaffnet ist, und sticht auf ihn ein. Nach seiner Flucht versucht er schließlich, auch die Soldaten anzugreifen, die ihn gestellt haben.

Der Terrorist ist tot.

Der verletzte Israeli liegt im Krankenhaus.

Und für die Sicherheitskräfte bleibt die entscheidende Aufgabe dieselbe: solche Angriffe nicht erst zu beenden, sondern die Strukturen dahinter zu zerschlagen, bevor der nächste Terrorist überhaupt losfahren kann.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: KI-generierte Illustration / haOlam.de

Artikel veröffentlicht am: Montag, 7. September 2026

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