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Hisbollah verliert Ali Taher und schweigt: Im Libanon wächst der Zorn


Israel kontrolliert den strategischen Höhenzug Ali Taher. Während die Hisbollah den Verlust öffentlich übergeht und mit Sprengdrohnen Stärke demonstrieren will, wächst im Libanon die Kritik an ihrer bewaffneten Parallelmacht.

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Nach dem Verlust von Ali Taher steckt die Hisbollah sichtbar in Erklärungsnot. N12 berichtet, dass die Terrororganisation das Thema in ihrer offiziellen Erklärung vollständig aussparte. Stattdessen attackierte sie die libanesische Regierung und die Verhandlungen mit Israel. Gleichzeitig versucht sie mit Sprengdrohnen gegen israelische Kräfte Präsenz zu zeigen, ohne eine größere Eskalation auszulösen.

Besonders unangenehm für die Hisbollah ist eine Meldung von Asharq Al Awsat. Demnach räumte die Organisation den Höhenzug, anstatt ihn der libanesischen Armee zu übergeben. Ein mit den Verhandlungen vertrauter Informant erklärte, niemand glaube, dass eine solche Entscheidung ohne Rücksprache mit Teheran gefallen sei. Iran habe zuvor mit Unterstützung gedroht, diese Drohung aber nicht in konkrete Hilfe umgesetzt. Schließlich habe Teheran der Räumung grünes Licht gegeben.

haOlam berichtete bereits ausführlich über die Einnahme von Ali Taher und das Scheitern der iranischen Drohkulisse.

Nun kommt der politische Druck aus dem Libanon selbst. Der sunnitische Abgeordnete Fouad Makhzoumi fragte öffentlich, was die Waffen der Hisbollah eigentlich erreicht hätten. Sie hätten verhindert, dass die libanesische Armee eigenes Gebiet betrete, Israel aber nicht daran gehindert, die Kontrolle zu übernehmen. Seine Forderung ist eindeutig: Die Hisbollah solle ihre Waffen dem Staat übergeben, bevor der Libanon noch mehr verliere.

Auch über die Zerstörung der jahrelang mit iranischer Hilfe aufgebauten Anlagen im Raum Beaufort und Ali Taher berichtete haOlam bereits.

Die Kritik trifft den wunden Punkt der Hisbollah. Jahrzehntelang rechtfertigte sie ihre Waffen mit dem angeblichen Schutz des Libanon. Nun kontrollierte sie einen strategischen Höhenzug selbst, verweigerte ihn der eigenen Armee und verlor ihn schließlich an Israel. Den Preis dafür zahlen erneut die Bewohner des Südlibanon.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: KI-generierte Illustration / haOlam.de

Artikel veröffentlicht am: Sonntag, 6. September 2026

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