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Iran beschießt Israel mit Raketenwellen, Sirenen von Jerusalem bis in den Norden


Mehrere Angriffe am Morgen lösen landesweite Alarmketten aus. Schäden werden gemeldet, Verletzte gibt es zunächst nicht.

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Am Mittwochvormittag ist ganz Israel erneut unter massiven Raketenbeschuss aus dem Iran geraten. Sirenen heulten in weiten Teilen des Landes, von Jerusalem bis in den Norden. Nach ersten Angaben wurden mehrere ballistische Raketen abgefeuert.

Trotz der Intensität der Angriffe meldeten Rettungskräfte zunächst keine Verletzten. Die Abwehrsysteme konnten einen Großteil der Bedrohung abfangen, dennoch kam es zu Schäden durch herabfallende Trümmer.

Im Raum Hadera brach ein Feuer aus, nachdem ein Raketenfragment in der Nähe eingeschlagen war. Einsatzkräfte konnten den Brand unter Kontrolle bringen. Die Israel Electric Corporation erklärte später, dass keine Schäden an kritischer Infrastruktur entstanden seien.

Auch in der Region Sharon wurden mehrere Einschläge von Splittern gemeldet. Der Rettungsdienst Magen David Adom war an mindestens 7 Orten im Einsatz, um mögliche Schäden zu prüfen und die Lage zu sichern.

Bereits zuvor hatte die Luftabwehr im Norden Israels eine Drohne über längere Zeit verfolgt. Das unbemannte Fluggerät war etwa 30 Minuten im Luftraum über Galiläa aktiv, bevor es abgefangen wurde.

Die Angriffe zeigen erneut die aktuelle Realität in Israel. Selbst bei erfolgreichen Abfangmaßnahmen bleibt die Gefahr bestehen, da Trümmerteile in bewohnten Gebieten niedergehen können.

Für die Bevölkerung bedeutet das anhaltende Alarmbereitschaft. Sirenen, kurze Reaktionszeiten und die Notwendigkeit, sofort Schutzräume aufzusuchen, prägen weiterhin den Alltag im ganzen Land.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: Screenshot X

Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 25. März 2026

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