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Israel greift IRGC-Stützpunkt in Teheran an und zielt auf mobile Kommandozentren


Die Angriffe richten sich gezielt gegen Führung und Infrastruktur des Regimes. Teheran reagiert mit mobilen Einheiten, um der Luftüberlegenheit zu entgehen.

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Die israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der Bodentruppen der iranischen Revolutionsgarden in Teheran zerstört und gleichzeitig mobile Kommandozentren ins Visier genommen. Die Angriffe sind Teil der laufenden Operationen gegen militärische Strukturen des iranischen Regimes.

Nach Angaben des Militärs nutzt die Islamic Revolutionary Guard Corps zunehmend mobile Einheiten als Ersatz für feste Kommandozentren. Diese sollen verhindern, dass Führungspersonal durch Luftangriffe ausgeschaltet wird. Israel reagiert darauf, indem gezielt auch diese beweglichen Strukturen angegriffen werden.

Laut Militärangaben wurden einige dieser mobilen Kommandoeinheiten getroffen, während sich Kommandeure darin aufhielten. Ziel sei es, die operative Führung direkt zu schwächen und Entscheidungsstrukturen zu unterbrechen.

Parallel dazu wurde ein Lager für ballistische Raketen im Raum Tabriz angegriffen. Der Angriff ist Teil der fortlaufenden Bemühungen, die Raketenfähigkeiten des Iran weiter einzuschränken.

Die Angriffe stehen im Zusammenhang mit einer breiteren militärischen Kampagne, die gemeinsam mit den Vereinigten Staaten geführt wird. Das zuständige US-Kommando, United States Central Command, gab an, dass seit Beginn der Operation tausende Ziele angegriffen wurden. Dazu zählen Kommandozentren, Luftverteidigungssysteme, Geheimdienststrukturen sowie Raketenstellungen.

Insgesamt wurden nach US-Angaben mehr als 12.300 Ziele getroffen und über 13.000 Kampfeinsätze geflogen. Zudem seien mehr als 150 Schiffe der iranischen Marine außer Gefecht gesetzt worden.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: IDF

Artikel veröffentlicht am: Donnerstag, 2. April 2026

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