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+++ Zwei Millionen Aufrufe für die alte Lüge vom jüdischen Brandstifter+++ Hisbollah verletzt Waffenruhe, Israel greift im Südlibanon an
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+++ Erwachsene drillen Kinder auf Israelhass und Terrorverklärung+++ Der Anschlag bei Tel entlarvt schwere Fehler
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+++ Spanier bedroht Israeli mit dem Tod und schlägt zu

Erwachsene drillen Kinder auf Israelhass und Terrorverklärung


Mehr als 100 junge Teilnehmer skandierten unter Anleitung Erwachsener, sie würden den Zionismus zerschlagen. Die Palestinian Youth Movement vermittelte revolutionäre Parolen und präsentierte einen führenden Propagandisten der Terrororganisation PFLP als politische Bezugsperson.

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Kinder und Jugendliche wurden in einer britischen Sommerschule nicht zu Verständigung, Mitgefühl oder einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts angeleitet. Erwachsene ließen sie stattdessen im Chor rufen: „Wir werden den Zionismus zerschlagen.“ Eine weitere Parole forderte die jungen Teilnehmer auf, sich für eine arabische Revolution zu erheben.

Das ist keine harmlose palästinensische Kulturveranstaltung. Es ist ideologische Indoktrination. Minderjährige werden an eine revolutionäre Gedankenwelt herangeführt, in der die nationale Selbstbestimmung des jüdischen Volkes als Feind erscheint und beseitigt werden soll. Wir verurteilen es ausdrücklich, wenn Erwachsene Kindern Terrorromantik, Vernichtungsparolen und die Vorbilder terroristischer Organisationen vermitteln.

Die viertägige Veranstaltung wurde vom britischen Ableger der Palestinian Youth Movement, PYM, während des Feiertagswochenendes im Mai organisiert. Mehr als 100 arabische Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Teilen Großbritanniens nahmen nach Angaben der Organisation daran teil. PYM veröffentlichte die Aufnahmen selbst in sozialen Netzwerken.

Auf den Videos ist zu sehen, wie Erwachsene die Parolen vorgeben und die jungen Teilnehmer geschlossen antworten. Die Kinder entwickeln die Botschaften nicht selbst. Sie werden angeleitet, sie gemeinsam zu wiederholen. Genau darin liegt der Skandal. Erwachsene nutzen eine Sommerschule, um politische Feindbilder an die nächste Generation weiterzugeben.

PYM erklärte, bei dem Treffen seien die Entwicklung der vergangenen zwei Jahre, die Situation der Palästina-Bewegung in Großbritannien und die Rolle der Diaspora-Jugend in der nächsten Phase des sogenannten nationalen Befreiungskampfes behandelt worden. Die Kinder wurden damit nicht nur über einen Konflikt informiert. Sie wurden als künftige Teilnehmer eines revolutionären Kampfes angesprochen.

Die Organisation beschreibt ihr Ziel als Befreiung Palästinas „vom Fluss bis zum Meer“. Diese Forderung umfasst das gesamte Gebiet zwischen Jordan und Mittelmeer und lässt keinen Platz für einen souveränen jüdischen Staat. In diesem Zusammenhang bedeutet die Parole vom Zerschlagen des Zionismus nicht die Kritik an einer einzelnen israelischen Regierung. Sie richtet sich gegen die Grundlage der Existenz Israels.

Ein PFLP-Propagandist als Vorbild für Kinder

Die ideologische Ausrichtung zeigte sich auch im Unterricht. Auf einem veröffentlichten Bild betrachten die Teilnehmer eine Präsentation mit einem Zitat von Ghassan Kanafani. Kanafani war nicht nur Schriftsteller. Er war ein führendes Mitglied und Sprecher der Volksfront zur Befreiung Palästinas, PFLP.

Die PFLP ist eine Terrororganisation. Sie steht für Flugzeugentführungen, Anschläge und Morde an Zivilisten. Während Kanafani als Sprecher der Organisation tätig war, bekannte sich die PFLP zum Massaker am Flughafen Lod im Jahr 1972. Drei Terroristen eröffneten in der Ankunftshalle das Feuer und warfen Handgranaten. 26 Menschen wurden ermordet, mehr als 70 verletzt.

Wer Kanafani in einer politischen Sommerschule als revolutionäre Bezugsperson präsentiert, vermittelt Kindern nicht einfach Literatur. Er führt sie an die Propaganda einer Terrororganisation heran. Seine Funktion innerhalb der PFLP ist kein nebensächliches Detail, das hinter seiner Tätigkeit als Autor verschwinden darf.

Die Verbindung aus revolutionären Sprechchören, der Forderung nach der Beseitigung des Zionismus und der Präsentation eines führenden PFLP-Funktionärs ergibt ein eindeutiges Bild. Kindern wird ein politisches Weltbild vermittelt, in dem Israel nicht als Staat mit einer kritisierbaren Regierung erscheint, sondern als Feind, der zerschlagen werden müsse.

Zionismus bedeutet im Kern, dass auch das jüdische Volk das Recht auf nationale Selbstbestimmung besitzt. Wer Kindern beibringt, dieses Recht müsse vernichtet werden, erzieht sie nicht zu einer friedlichen Koexistenz. Er lehrt sie, dass nur die eigene Seite nationale Rechte besitzen dürfe und jüdische Selbstbestimmung illegitim sei.

Das israelische Diasporaministerium wirft PYM enge Beziehungen zur PFLP und zu Samidoun vor. Samidoun wird von Israel als Teil des internationalen PFLP-Netzwerks eingeordnet und wurde in mehreren Staaten wegen seiner Verbindung zu terroristischen Strukturen sanktioniert oder verboten.

Auch ein französisches Gericht verwies 2019 auf einen Bericht des französischen Inlandsgeheimdienstes DGSI aus dem Jahr 2015, in dem die Palestinian Youth Movement als mit der PFLP verbunden beschrieben wurde. Diese Erkenntnisse müssen britische Behörden ernst nehmen, besonders wenn eine solche Organisation politische Veranstaltungen mit Minderjährigen durchführt.

Hinzu kommt die Tätigkeit von PYM seit dem Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023. Die Bewegung beteiligte sich in den Vereinigten Staaten an Hunderten antiisraelischen Demonstrationen. Bereits am 8. Oktober 2023, während Israel noch seine Ermordeten identifizierte und Familien nach ihren verschleppten Angehörigen suchten, organisierte PYM gemeinsam mit anderen Gruppen eine Kundgebung in New York. Dort wurde der Angriff der Hamas von Rednern als Widerstand gefeiert.

Eine spätere politische Schulungsreihe verwies Teilnehmer auf Texte, die den sogenannten bewaffneten Widerstand gegen Israel verherrlichten und das Massaker vom 7. Oktober verharmlosten. Auch deshalb können die Szenen aus der britischen Sommerschule nicht als isolierte Entgleisung behandelt werden. Sie passen zu einer Bewegung, die den Terror gegen Israel ideologisch umdeutet und revolutionäre Gewalt als Befreiung verkauft.

Großbritannien darf diese Indoktrination nicht dulden

Terror beginnt nicht erst mit einer Waffe oder einem Sprengsatz. Er beginnt mit der Erziehung zum Hass, mit der Einteilung der Welt in absolute Feinde und mit der Verherrlichung jener Personen, die Terrororganisationen politisch vertreten haben.

Wer Kindern beibringt, der Zionismus müsse zerschlagen werden, bereitet sie nicht auf eine demokratische Debatte vor. Wer ihnen einen PFLP-Sprecher als revolutionäre Stimme präsentiert, vermittelt keine neutrale Geschichtsstunde. Wer die vollständige Beseitigung Israels als Befreiung beschreibt, erzieht nicht zum Frieden.

Britische Sicherheitsbehörden und Jugendschutzstellen müssen deshalb untersuchen, wer diese Sommerschule leitete, welche Inhalte vermittelt wurden, wie alt die Teilnehmer waren und ob ihre Eltern vollständig über die politische Ausrichtung informiert wurden. Ebenso muss geprüft werden, ob Organisationen oder Personen aus dem Umfeld verbotener terroristischer Strukturen an der Planung, Finanzierung oder Durchführung beteiligt waren.

Die Veranstalter können sich nicht hinter Begriffen wie Jugendbildung, Gemeinschaft oder Solidarität verstecken. Eine Sommerschule wird nicht dadurch harmlos, dass zwischen den politischen Schulungen auch gewandert, gesungen oder Fußball gespielt wird. Entscheidend ist, welche Ideologie Erwachsene den Kindern vermitteln.

Die Botschaft der veröffentlichten Videos ist eindeutig: Junge Menschen sollen sich als Teil eines revolutionären Kampfes verstehen. Sie sollen den Zionismus nicht kritisieren, sondern zerschlagen. Sie sollen nicht lernen, mit Israelis und Juden eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Sie sollen lernen, jüdische Staatlichkeit als Feind zu betrachten.

Das ist keine Erziehung zum Frieden. Es ist die Weitergabe eines endlosen Krieges an die nächste Generation.

Erwachsene, die Kinder für ihre politischen und terroristischen Feindbilder benutzen, handeln verantwortungslos. Sie nehmen jungen Menschen die Möglichkeit, selbstständig zu denken, andere Perspektiven kennenzulernen und den Kreislauf aus Hass und Gewalt zu verlassen.

Großbritannien darf nicht warten, bis aus revolutionären Sprechchören konkrete Gewalt wird. Der Schutz von Kindern beginnt dort, wo Erwachsene versuchen, sie an Terrorverklärung und Vernichtungsideologien heranzuführen. Genau das ist in dieser Sommerschule geschehen.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: KI-generierte Illustration / haOlam.de

Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 5. August 2026

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