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Verdacht auf Iran hinter Brandanschlag auf jüdische Rettungswagen in London


Ermittler sehen Hinweise auf staatlich gesteuerte Strukturen hinter dem Angriff. Eine bislang unbekannte Gruppe könnte nur als Tarnorganisation dienen.

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Nach dem Brandanschlag auf mehrere jüdische Rettungsfahrzeuge in London verdichten sich Hinweise auf eine Verbindung zum Iran. Sicherheitsexperten und Ermittler gehen davon aus, dass hinter der Tat nicht nur eine isolierte Gruppe steht, sondern möglicherweise staatlich gesteuerte Strukturen.

Ziel des Angriffs waren 4 Fahrzeuge einer jüdischen Organisation, die vor einer Synagoge im Norden der Stadt geparkt waren. Die Fahrzeuge wurden gezielt in Brand gesetzt. Verletzt wurde niemand, der materielle Schaden ist jedoch erheblich.

Im Zentrum der Ermittlungen steht die Gruppierung Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia, die sich öffentlich zu der Tat bekannt hat. In sozialen Netzwerken wurde ein Video verbreitet, das maskierte Täter zeigt, wie sie die Fahrzeuge mit brennbarer Flüssigkeit übergießen und anzünden.

Zweifel an der Existenz der Gruppe

Nach Einschätzung von Sicherheitskreisen könnte es sich bei der Gruppierung jedoch um keine eigenständige Organisation handeln. Vielmehr wird vermutet, dass sie als Fassade dient, um die tatsächlichen Hintergründe zu verschleiern.

Im Fokus steht dabei die Quds Force, die Auslandseinheit der iranischen Revolutionsgarden. Diese ist bekannt für die Koordination und Unterstützung von Operationen außerhalb Irans, häufig über indirekte Strukturen und verbundene Gruppen.

Analysen deuten darauf hin, dass Name und Auftreten der angeblichen Organisation stark an bekannte, vom Iran unterstützte Milizen angelehnt sind. Dies verstärkt den Verdacht, dass es sich um eine gezielt konstruierte Identität handelt.

Teil einer größeren Entwicklung

Der Vorfall in London steht nicht isoliert. In den vergangenen Wochen wurden mehrere Angriffe auf jüdische Einrichtungen in Europa gemeldet, bei denen ähnliche Muster erkennbar sind. Dazu gehören gezielte Brandanschläge und öffentliche Bekennerschreiben mit politischer und religiöser Rhetorik.

Aus israelischer Sicht bestätigt sich damit ein bekanntes Muster. Iranische Strukturen versuchen, den Konflikt in Europa fortzusetzen, indem sie jüdische Einrichtungen ins Visier nehmen und lokale Akteure oder Tarnorganisationen einsetzen.

Die laufenden Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, mögliche Verbindungen zwischen den Tätern und übergeordneten Netzwerken nachzuweisen. Dabei geht es nicht nur um die konkrete Tat, sondern um die Frage, ob ein koordiniertes Vorgehen hinter mehreren Vorfällen steht.

Autor: Redaktion

Artikel veröffentlicht am: Mittwoch, 25. März 2026

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