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Mutmaßlicher Terroranschlag in Paris: Messerangriff auf Gendarmen am Triumphbogen Täter war bereits wegen Terror verurteilt


Am Pariser Triumphbogen hat ein 47‑jähriger Mann einen Gendarmen mit einem Messer angegriffen und wurde von Sicherheitskräften angeschossen. Er starb später im Krankenhaus. Frankreichs Anti‑Terror‑Staatsanwaltschaft ermittelt, Präsident Macron spricht von einem islamistischen Terroranschlag.

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In der Nähe des Triumphbogens in Paris hat ein Mann am Freitagabend einen Gendarmen mit einem Messer attackiert. Der Angreifer bedrohte demnach während einer Zeremonie an der „Ewigen Flamme“ unter dem Monument Angehörige der Gendarmerie, zumindest ein Gendarm wurde an der Hand verletzt. Ein anderer Gendarm eröffnete daraufhin das Feuer und traf den Angreifer mehrfach.

Der Mann wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht und erlag dort später seinen Schussverletzungen. Der angegriffene Gendarm blieb nach Angaben der Staatsanwaltschaft körperlich weitgehend unverletzt. Das Areal rund um den Triumphbogen wurde unmittelbar nach dem Vorfall großräumig abgesperrt.

Hinweise auf islamistischen Hintergrund

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Tat auf der Plattform X als „islamistischen Terroranschlag“. Die nationale Anti‑Terror‑Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen und geht von versuchter Tötung mit Terrorbezug sowie Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung aus.

Nach Angaben der französischen Behörden handelt es sich bei dem Angreifer um einen etwa 47‑jährigen französischen Staatsbürger. Er war bereits 2013 in Brüssel unter anderem wegen eines terroristisch motivierten Angriffs auf Polizisten zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Erst Ende 2025 war er aus der Haft entlassen worden und stand seither unter Aufsicht der Sicherheitsbehörden.

Ermittler stufen den Mann als radikalisiert ein; er soll in Überwachungssystemen der Behörden geführt worden sein.

Ort und Zeitpunkt: Symbolträchtiges Ziel

Der Angriff ereignete sich während der Vorbereitung der Zeremonie zur Entzündung der „Ewigen Flamme“, die am Grab des unbekannten Soldaten unter dem Triumphbogen brennt. Innenminister Laurent Nuñez erklärte, der Täter habe versucht, ein Mitglied der Musikkapelle der Gendarmerie anzugreifen, die an der Zeremonie beteiligt war.

Der Triumphbogen gilt als einer der symbolträchtigsten Orte Frankreichs sowohl als nationales Denkmal als auch als touristischer Anziehungspunkt. Die Wahl von Zeitpunkt und Ort deutet nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden auf eine gezielte Inszenierung ab, auch wenn Motiv und mögliche Hintermänner noch untersucht werden.

Autor: Redaktion
Bild Quelle: Symbolbild KI generiert

Artikel veröffentlicht am: Samstag, 14. Februar 2026

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